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Bahnen in und um Shanghai

Da mir gegenwärtig viele interessante Fotos aus dem coronafreien Shanghai zur Verfügung stehen, habe ich hier mal etwas zusammengestellt, von Straßenbahn bis High-speed.

Die historische Tram in Shanghai

Die erste Straßenbahnlinie Shanghais mit ca. 6 km wurde 1908 eröffnet und von einem britischen Unternehmen betrieben. Auch eine französische Gesellschaft war aktiv und baute weitere 8,5 km. Schließlich wurde 1912 noch ein chinesisches System eröffnet, es gab also drei Straßenbahnnetze.
Shanghai Chedun Filmpark, hier kann man die Nanjing Road der 1930er Jahre erleben. Vorsicht beim Verlassen der Rolltreppe: Tram kreuzt! Hälfte einer alten Tram “Linie 1” in People's Square station Tram im Guangfulin Museum Songjiang

1975 haben die letzten beiden Betreiber ihre Netze stillgelegt, Shanghai war seitdem ohne gleisgebundene Straßenbahn (bis Ende 2018).

Songjiang zwischen ländlicher Beschaulichkeit und pulsierender Großstadt

Songjiang ist ein außerhalb der Kernstadt von Shanghai gelegener 604 Quadratkilometer großer Stadtbezirk im Südwesten mit 1,8 Millionen Einwohnern, wovon aber fast Zweidrittel Wanderarbeiter und Studenten sind, die hier keinen festen Wohnsitz haben. Die Bevölkerungsdichte liegt bei 3000 Einwohner pro Quadratkilometer.

Songjiang ist eine bedeutende Universitätsstadt, aber durch ihren teilweise ländlichen Charakter voll an Sehenswürdigkeiten. Hier befindet sich eine der kulturellen Wurzeln von Shanghai.

Geprägt wird das Stadtviertel auch durch den Fluß Huangpu (nur 100 km lang vom Dinshan Lake zum Jangtsekiang) und die Eisenbahnstrecken in den Südwesten.


 

Moderne Straßenbahn in Songjiang 松江有轨电车

Seit 27. Dezember 2018 gibt es diese neue Straßenbahn in Songjiang. Anfangs auf ca. 14 km Strecke, aber schon ein Jahr später war das gesamte Projekt (bis auf eine Station) vollendet, seit 30. Dezember 2019 werden 31 km mit 2 Linien (T1 und T2) befahren, es gibt 45 Stationen.

Bem: Chemnitz ist stolz, wenn in wenigen Jahren 2,2 neue Kilometer Straßenbahnstrecke fertiggestellt werden…

An zwei Stationen besteht die Möglichkeit, in das Metronetz von Shanghai zu wechseln ( Linie 9 ) und am Bahnhof Xinqiao besteht Anschluß an das Netz der China Railway. Die Songjiang Straßenbahn ist auch die erste Straßenbahn der üblichen Art in Shanghai seit 1975. Sie fährt auf 1435 mm Spur in den Stadtbezirken Songjiang und Minhang, Überlegungen gibt es, ob auch der Stadtbezirk Qingpu eingebunden werden soll.

Station Songjiang University Town, während unten eine Tram in die Endstelle einfährt, verläßt oben ein Zug der Metro-Linie 9 die Station Richtung Stadtzentrum Shanghai. Parallelausfahrt aus der Station Songjiang University Town,
die Tram biegt in die Guangfulin Road ein.

Als Fahrzeuge sind 30 Alstom Citadis X02 eingesetzt, damit ist ein enger Takt auf beiden Linien möglich. Hier ein paar Fotos mit Fahrzeugen im Einsatz.

Start in den Morgen in der Guangfulin Road an der Haltestelle Dongxing Road
in der Guangfulin Road vor der Kulisse der Häuser vom Wanda Plaza Xingsongjiang Road / Sanxin North Road
Rongle East Road / Dongxing Road Guangfulin Road, im Hintergrund die Brücke der Metro

Ein Depot und die Abstellhallen befinden sich in der Nähe der Haltestelle Songjiang University Town. Ein weiteres Depot befindet sich am Bahnhof Xinqiao.

Auf allen Bildern war es ersichtlich, die Fahrzeuge sind super sauber und gepflegt, an Feiertagen auch an den Fahrerständen geschmückt.

 Die Songjianer haben einen liebevollen Begriff für ihre Tram geprägt:
 蚕宝宝 - süße kleine Seidenraupe - cute little silkworm.

Shanghaier Metro - Linie 9 ( 9号线 )

AC09 #0961 aus der dritten Serie
(36 Züge von 2016-2018)
Entlang der Jiansong South Road wird Linie 9 oberirdisch geführt,
hier auf der Tongbokuang bridge nahe Dongjing station
AC09 #0923 aus der zweiten Serie
(41 Züge von 2008-2010)

Die 63,8 km lange Metro-Linie 9, auch "Shensong Line" genannt, wurde zwischen 2007 und 2017 gebaut und führt von Songjiang South Railway Station (Stadtbezirk Songjiang) im Südwesten quer durch die Stadt nach Caolu (Stadtbezirk Pudong) im Nordosten. Wie bedeutend die Linie ist zeigt die Tatsache, daß es die erste Linie mit mehr als 100 Fahrzeugen ist. Seit 2020 sind 104 Züge auf der Strecke im Einsatz und ermöglichen auf Abschnitten ein Betriebsintervall von ca. 2 min.

Die Züge vom Typ AC09 stammen von der (Bombardier) Changchun Car Company, gefertigt in 4 Serien. Ab der dritten Serie 2016 verfügen die Fahrzeuge über eine Blackbox.

Eine der wichtigsten Metro-Stationen der Linie 9 ist Songjiang University Town mit Übergang zur Songjiang Tram unmittelbar neben dem Depotgelände. Noch an einer zweiten Station sind Metro-Linie 9 und Songjiang Tram verknüpft: Songjiang Sports Center. An der Endstation Songjiang South Railway Station besteht Anschluß an den Hochgeschwindigkeitsverkehr Richtung Hangzhou.

demnächst gibt es hier eine Fortsetzung, bitte etwas Geduld...

Ich habe fertig, hier kommt die versprochene Fortsetzung...

Jinshan Railway

Die Jinshan-Eisenbahn führt vom Südbahnhof Shanghai nach Jinshanwei direkt am Meer. Auf dieser Strecke gibt es auch Güterverkehr, denn es werden einige Industriegebiete berührt. Die Errichtung des petrolchemischen Komplexes in Jinshan konnte damals erst nach Inbetriebnahme der Eisenbahn erfolgen, sogar die Straßen-/Eisenbahn-Brücke über den Huangpu finanzierte das Unternehmen.

Die seit 1975 bestehende Nebenstrecke wurde 2012 modernisiert und zweigleisig ausgebaut, Voraussetzung für den geplanten Hochgeschwindigkeitsverkehr auf einer konventionellen Strecke.
Die schnelle Pendlerstrecke ist 56,4 km lang und wird mit 160 km/h (innerstädtisch!) betrieben. Sie verbindet die vier Stadtbezirke Xuhui, Minhang, Songjiang und Jinshan. Es gibt acht Stationen, die neunte Station Xinzhuang wird noch umgebaut.

Es verkehren Expreßzüge ohne Zwischenhalt (Fahrzeit ca. 30 min), Urlauberzüge mit wenigen Zwischenhalten und die Lokalzüge mit Halt an allen Stationen (Fahrzeit ca. 1 h). Die Bedeutung als schnelle innerstädtische Verbindung wird dadurch deutlich, daß diese Eisenbahnverbindung ursprünglich als Metrolinie 22 in das Shanghaier Transportsystem eingeordnet war.

Zum Einsatz kommen Züge der Typen CRH2A (Shinkansen-Nachbau), CRH6A (8-teilig für 1488 Personen, vmax 200 km/h) sowie CRH6F mit vmax 160 km/h, mit denen 1998 Personen befördert werden können. Da es Pendlerzüge und keine Fernreisezüge sind wird auch mit Stehplätzen gerechnet, 6 Personen auf den Quadratmeter. Außerdem haben die Wagen bis zu drei extrabreite Türen. 2025 sind täglich 52 Zugpaare geplant.

Ausschnitt des CRH Lines Network mit der Linie 84 als "Upgraded Conventional Line"

Brücke der Jinshan Railway über den Huangpu River zwischen den Stationen Chedun und Yexiee

Vom parallelführenden Highway G320 wurde ein Teil der Aufnahmen gemacht.

CRH6A kurz vor dem Überqueren des Flusses Eisenbahnbrücken von 1975 und dahinter von 2011

1975 wurde die doppelstöckige 420 m lange Brücke gebaut, die seit 1995 Song(jiang Huang)pu-Brücke heißt. Oben führte zunächst eine Privatstraße (jetzt der Highway G 320) über den Fluß. Unten lag das Eisenbahngleis der eingleisigen Nebenstrecke nach Jinshan, deren Zufahrten waren 2628 m lang.

Mit dem Ausbau zur schnellen Pendlerstrecke wurde 2011 neben der Songpu-Brücke eine neue zweigleisige Eisenbahnbrücke (Huinspu-Brücke) gebaut. Mit vier Fachwerkträgersegmenten (456 m) wird der Fluß überquert, hinzu kommen lange aufgeständerte Zufahrten. Das Untergeschoß der alten Brücke wird für den Fußgänger- und Radverkehr umgebaut.

achtteiliger CRH6 in seiner vollen Schönheit Zufahrt zur Brücke, im Hintergrund der weiße Fachwerkträger

Historischer Zug ausgestellt in Shihudang (石虎荡)

杭州 (Hangzhou) - G60 - 北京 (Peking) Reihe SY, 1'D1' h2, 1960-1996, Tangshan
Aktuell gibt es einen Zug G60, der täglich von Ningbo über Hangzhou East nach Beijing South fährt. Die Fahrt dauert knapp 7 Stunden, das entspricht etwa einer Reisegeschwindigkeit von 200 km/h. Mit dem ausgestelltem Zug dürfte es wesentlich länger gedauert haben.

Hochgeschwindigkeitsverkehr in und um Shanghai

China Railway High-speed
China Railway Fuxing (Verjüngung 复兴号)

Das Hochgeschwindigkeitsnetz in der Volksrepublik China ist das größte Netz der Welt - 36000 km High-speed rail (HSR) gibt es im Jahr 2020. Es ist auch das Netz mit der intensivsten Nutzung weltweit, 3600 Hochgeschwindigkeitszüge stehen 2020 zur Verfügung. Darunter sind 690 Fuxing train, "verjüngte" Züge, also Züge einer neuen Generation und eine chinesische Eigenentwicklung.

Nummer "1" dieses Hochgeschwindigkeitsnetzwerkes ist die Jinghu-HSR von Beijing nach Shanghai (eröffnet 2011, 1302/1318 km, vmax 350 km/h). Über den Streckenabschnitt Nanjing - Shanghai Hongqiao mit der Großen Brücke Danyang–Kunshan wurde bereits 2015 auf einer anderen Seite geschrieben. 

Ein Bahnhof der Superlative ist Shanghai Hongqiao railway station.

  • Der Bahnhof besitzt 16 Bahnsteige und 30 Gleise für den Hochgeschwindigkeitsverkehr.
  • Er ist direkt angebunden an das Terminal 2 des Flughafens Shanghai-Hongqiao.
  • Der Übergang zu 3 Linien der Metro (2, 10 und 17) ist möglich.
  • Der Bahnhof erstreckt sich mit Gleisanlagen auf 1,3 Mio m2 Fläche.
  • 10 km nördlich in Jiading gibt es riesige Abstellflächen, geschätzte 75 Gleise!
  • Die Reparaturhallen verfügen über geschätzte 14 Stände.
Fuxing Train CR400BF-G, "G" steht für 8-teilig/kälteresistent
Standardgeschwindigkeit 350 km/h, vmax 494 km/h
vorn CRH2, dahinter 2 CR400,
auch der grüne Zug im Hintergrund ist ein "CR"-Zug: CR200J Fuxing
Vorbeifahrt an den Abstellanlagen nördlich der Station

Von Shanghai Hongqiao nach Hangzhou East/Hangzhou - Huang HSR

Die High-speed rail von Shanghai Hongqiao nach Hangzhou East bzw. Hangzhou (Huang HSR) ist 169 km lang und wurde im Oktober 2010 nach nur 20 Monaten Bauzeit eröffnet. Sie ist seit Dezember 2016 Teil der 2066 km langen Shanghai-Kunming HSR, die mit 350 km/h befahren wird. Ein erster Höhepunkt nach der HSR-Station Songjiangnan ist die Überquerung des Huangpu. 


Videosequenz 7 s, zwei achtteilige CRH2 in voller Fahrt - Nachbau Shinkansen, 2 mal 201 m lang, 60 Einheiten ab 2006
Begegnung über Reisfeldern: CRH2 trifft CRH380D achtteiliger CRH380A Hexie (Harmonie)
2 achteilige CRH2A sechzehnteiliger CR400 (Fuxing train, ab 2018)
  schnellster konventioneller Zug der Welt im Linienverkehr (350 km/h)
China Railway High-speed China Railway Fuxing (Verjüngung)

Videosequenz 17 s, CRH1B fährt über den Huangpu - Fahrzeug ist ähnlich Baureihe "Regina" von Bombardier, 426 m lang, 20 Einheiten ab 2009
im Vordergrund Bronzebauern und Bronzewasserbüffel,
im Hintergrund High-speed rail
nicht nur auf neuem Beton, sondern auch über alte mit Stacheldraht
gesicherte Brücken wird gefahren, Petri Heil

Shanghai–Hangzhou railway


Brücke am Dazheng Harbor
 

 

 

Die konventionelle "alte" Shanghai–Hangzhou railway von 1909, modernisiert zwischen 2004 und 2006, wird weiter intensiv genutzt und von China Railway betrieben. Teilweise verläuft sie parallel zur neuen Huang HSR.

Hier fährt z. B. der CR200J Fuxing mit einer Höchstgeschwindigkeit von 200 km/h, er kommt im "Intercity"-Verkehr zum Einsatz. Da es bei seinen Einsätzen zu häufigen Pannen kam, mußte der Hersteller bereits 20% des Kaufpreises an Konventionalstrafe zahlen...

Auf den konventionellen Strecken fahren aber auch lokbespannte Personenzüge und viele Güterzüge. Der Kühlwagenzug im linken Bild (aufgenommen von der Zhongshan East Road) erinnert sehr an die Kühlzüge vom VEB Waggonbau Dessau, die aus mehreren Maschinenkühlwagen (MK4) mit Mannschafts- und Generatorwagen gebildet wurden.

Die Zukunft hat längst bekommen

36000 km beträgt die Betriebslänge der HSR im Jahr 2020, bis 2035 soll sie verdoppelt werden!

Überall in der Volksrepublik China wird an Infrastrukturprojekten gebaut und fast im Monatsabstand werden neue Strecken/Teilstrecken/Infrastrukturbauten eröffnet.

Südlich von Guangzhou am Perlflußdelta werden auch Eisenbahnstrecken gebaut, wie dieser Schnappschuß des Brückenbaus über den Hongqili Waterway zeigt.

Juni 2020 ganz neu: Bahnhof Xuancheng - 宣城站 

Die Shangqiu – Hefei – Hangzhou high-speed railway ist 755 km lang und ausgebaut für 350 km/h. Sie wurde kürzlich in zwei Etappen eröffnet: Shangqiu - Hefei am 1. Dezember 2019 und Hefei - Huzhou (- Hangzhou) am 28. Juni 2020.

Im Einsatz sind u. a. CRH3C (Siemens Velaro CN)

Der Bau neuer Strecken führt zwangsläufig auch zum Bau neuer Bahnhöfe, besser gesagt zum Bau neuer Bahnhofspaläste mit jeweils umfangreichen Gleisanlagen. Während hierzulande Bahnhofsgleise dem Kahlschlag zum Opfer fallen, denken die Chinesen perspektivisch! Der Bahnhof Xuancheng wird auch für konventionellen Schienenverkehr genutzt.

125 Jahre Waldeisenbahn Muskau

 
   

nach Kromlau

nach Bad Muskau

Durch dichte Wälder ins Tal der Neiße nach Bad Muskau

Brigadelok 99 3317-7, 1918  Borsig Berlin neuer Bahnhof Bad Muskau
Zug nach Bad Muskau trifft Gegenzug mit 99 3312-8 in Weißwasser Ost

Sonderfahrt auf der Tonbahn

Weiche stellen Richtung Tonbahn am Abzweig Kromlau ehemaliger Abzweig zur Grube Adolf
Waldeisenbahn trifft Oldtimer
 
an der Wasserstelle Trebendorf
 
ehemaliger Abzweig Mühlrose
 

Sonderzug unterwegs auf der Tonbahn


umsetzen am Halbendorfer Wechsel
Ausfahrt Halbendorfer Wechsel
RichtungTrebendorf

Erlebnisse in der Bergbauregion

So schön ist Tonbahnfahren
zum Schweren Berg

 
Ankunft des Sonderzuges am Endpunkt "Schwerer Berg"   Unterquerung der ehemaligen Eisenbahnstrecke Weißwasser-Forst
Blick über den Tagebau Nochten nach Schwarze Pumpe Blick nach Boxberg über die bereits rekultivierten Flächen Zuglok 99-3315-1 zurück vom Wassernehmen in Trebendorf

Unterwegs zur Kulturhauptstadt Chemnitz - Chemnitz ist Kulturhauptstadt 2025!

Ein Kultursonderzug ist auf dem Elektronetz Mittelsachsen unterwegs, allerdings im Planeinsatz! Der Coradia Continental 1440 832 überraschte mich morgens am Viadukt und nachmittags als RB 74060, als er gemeinsam mit 1440 833 in Siegmar einfuhr.

Tolle Aktion!

Und wenn mir der CityLink 442 zufällig mal vor die Linse fährt, dann kommen hier noch ein paar Bilder...

         

Und heute ist er mir vor die Linse gefahren, der CityLink 442 "Unterwegs zur Kulturhauptstadt Chemnitz". Er wartete in der Wendeanlage an der Haltestelle Annenstraße auf seinen Einsatz als CB 80046, 9:22 nach Mittweida. Ich konnte ihn in aller Ruhe betrachten, allerdings waren die Lichtverhältnisse in der Straße sehr ungünstig für eine Komplettaufnahme. Außerdem hat ein Häuslebauer in die schöne 50er-Jahre-Häuserflucht an der Bernsdorferstraße einen völlig unpassenden Neubau gesetzt und damit den Hintergrund für Fotos versaut. Das beweist: "Chemnitz lebt", auch wenn manche Dinge besser laufen könnten!

"Unterwegs zur Kulturhauptstadt Chemnitz"

"Chemnitz lebt"

Zittauer Schmalspurbahn und die dämliche Carola, pardon: Carona, sorry: Corona - zum Zweiten

Zur HISTORIK MOBIL 2020 unter Coronabedingungen hatte die Zittauer Schmalspurbahn vom 4. bis 6. September 2020 eingeladen.
Der berühmte Alfred S. auf dem Foto hatte nicht etwa Redeverbot, sondern demonstrierte richtiges Verhalten.

Dieses Fest war etwas anders wie die 13 vorangegangenen HM's. Aber viel Improvisation der Organisatoren war auch diesmal gefragt und führte dazu, daß Ausfälle von Material und Elektronik das Fest nur unwesentlich gestört haben.

Was war unterwegs?

  • Sachsenzug mit schwarzer jöhstädtlicher sä IV K (99 542)

  • Reichsbahnzug mit VII K (99 731/99 749)

  • Zittauer Triebwagen (VT 137 322)

  • Speisewagenzug mit VII K (99 760)

  • Aussichtswagenzug mit VII K (99 749)  bzw. rumänischer Diesellok (199 018) und guter böhmischer Dixielandmusik

Der Höhepunkt an allen drei Tagen war natürlich der sächsische Güterzug anno 1910, gezogen von der grünen sä. IV K # 145.

Nach der Präsentation am Freitag war der Güterzug am Samstag mit Vierachsern und am Sonntag mit Zweiachsern unterwegs.

Also nicht überrascht sein, wenn hier nur Güterzugbilder kommen.

Die acht Wagen des sächsischen Güterzuges anno 1910:

  • brauner Packwagen 1462 K vom Zittauer Sachsenzug

  • grauer Interimswagen 1531 K aus dem sächsischen I K-Zug

  • grauer gedeckter Güterwagen Gw 1509 K

  • zweiachsiger Flachwagen Hw 4776 K beladen mit historischer Spritze

  • grauer Interimswagen 4333 K aus dem sächsischen I K-Zug (ohne Verdeck)

  • grauer gedeckter Güterwagen GGw 2056 K

  • grauer offener Güterwagen OOw 4745 K

  • brauner offener Güterwagen OOw 5113 K

 

Samstag: Sächsischer Güterzug anno 1910 mit den Vierachsern im Einsatz
Sonntag: Sächsischer Güterzug anno 1910 mit den Zweiachsern im Einsatz




Güterverkehr ist auch 2021 ein Thema bei den Zittauer Schmalspurbahnen: Der letzte große Schandfleck der SOEG im Bahnhof Zittau Vorstadt soll aufgeräumt werden und aus dem unansehnlichen Gelände um den Güterschuppen soll laut Aufsichtsrat 2021 ein Güter-Museum werden.

Bis demnächst, z. B. bei der HISTORIK MOBIL Nr. 15 und bleibt alle gesund!
Vielleicht verschont uns nächstes Jahr die dämliche Carola, pardon: Carona, sorry: Corona!

 

Zittauer Schmalspurbahn und die dämliche Carola, pardon: Carona, sorry: Corona - zum Ersten

Zur ZEITREISE MOBIL am 1. und 2. August hatte die Zittauer Schmalspurbahn eingeladen. Es war ein Vorgeschmack auf die verschobene HISTORIK MOBIL 2020.

Der Sachsenzug mit sä IV K und der Reichsbahnzug mit VII K pendelten nach Kurort Jonsdorf, der Speisewagenzug mit VII K und der Aussichtswagenzug mit Diesellok und guter böhmischer Dixielandmusik fuhren nach Kurort Oybin.

Ein Appetithäppchen war auch der an der Ladestraße in Bertsdorf stehende Güterzug, zwei Wagen sind fertig, zwei Wagen warten noch auf das letzte Finish.

Zur HISTORIK MOBIL ist als Höhepunkt ein Güterzug Anno 1910 mit sä. I K #54 angekündigt.

Die 14. HISTORIK MOBIL findet nach einer kurzen Pause statt (4. - 6. September 2020).

Lange können sich die Lokpersonale nicht erholen, dann ist wieder viel Verkehr im Bahnhof Bertsdorf und auch die Musik spielt wieder.

Die engagierten Bahner aus dem Zittauer Gebirge lassen sich doch nicht von der dämlichen Carola, pardon: Carona, sorry: Corona in die Knie zwingen...

Bis bald und bleibt gesund!

Erlebnisangebot trotz Corona

Pfingsten 2020, zum ersten Mal seit gefühlt 100 Jahren kein Bahnhofsfest in Jöhstadt, aber trotzdem gab es ein sehr schönes Erlebnisangebot. Viele Fahrgäste hielten sich auch an die Spielregeln, trugen die geforderte Mund-Nase-Bedeckung. Leider nicht alle und wenn es dann mal wieder dank dieser Ignoranten (oder Arroganten) keine Erlebnisangebote mehr gibt, dann sind diejenigen die Ersten, die über die Beschränkung ihrer "Freiheit" meckern.

Aber vielleicht sollte man immer mit Mund-Nase-Bedeckung fahren? Meine Maske war nach mehreren Fahrten im offenen Wagen nicht mehr weiß, sondern gleichmäßig grau-schwarz eingefärbt...

Das Erlebnisangebot der Preßnitztalbahn war nicht schlecht, viele Lokomotiven waren im Einsatz (vier sä. IV K, die sä. I K und die sä. VI K) und zu bestaunen war eine bemerkenswerte Gartenbahnanlage. Die Pension war wie immer Spitze und das Essensangebot in den Gaststätten war auch sehr gut.

Mal sehen, welche Erlebnisse die anderen sächsischen Schmalspurbahnen noch zu bieten haben in dieser beschissenen Zeit.

BLEIBT GESUND!

Mit Volldampf hinauf nach Jöhstadt! 99 1715-4 passiert das Kraftwerk Lokparade: vier sä. IV K vor dem Jöhstädter Lokschuppen
Einmalige 170 m² Gartenbahnanlage als Entschädigung für die ausgefallene Modellbahnausstellung Einfahrt in den Bahnhof Jöhstadt: sä. I K mit dem historischen sächsischen Zug seit langem mal wieder im Einsatz

 

Was gibt es Neues auf
www.bahnen-und-mehr.de?

Wenden in drei Zügen

Tiroler Bahnalphabet

Chemnitzer Modell und Chemnitzer Tempo

von Tram bis High-Speed (Shanghai)

Ein paar Informationen...

Jetzt kommt Eisenbahn-Romantik fast täglich im Eisenbahnsender SWR und Wiederholungen älterer Beiträge in den Dritten. Wer mal reinschauen möchte: hier ist als kleiner Service der Link zum SWR-Programmkalender November 2020.

Richard
Hartmann
Stadt

 

Bitte informieren Sie sich über die Auswirkungen der Corona-Pandemie auf den offiziellen Seiten der Veranstalter.

Mit leisem Glockenschlag senkt sich die Schranke und der Zug der Parkeisenbahn Chemnitz darf in den Bahnhof Küchwaldwiese einfahren. Ob die neue Schranke an der Küchwaldstraße die Besucher des Chemnitzer Küchwaldes künftig davon abhält, kurz vor den Zügen über die Gleise zu rennen, wird sich zeigen.

Die Saison 2020 wird am Donnerstag, 26. März 2020, eröffnet. Allerdings müssen die umfangreich Baumaßnahmen bis dahin beendet sein.

Geöffnet seit 22. Mai 2020.


Für Angaben zu Veranstaltungen bitte auf das Logo klicken!

Wer am Museum vorbeifährt bemerkt die neu sanierten Hallentore, also einfach mal anhalten, durch die dann geöffneten Tore gehen. Es lohnt sich! Das Straßenbahnmuseum Chemnitz-Kappel an der Zwickauer Straße ist donnerstags 10 - 16 Uhr und samstags 10 - 16 Uhr geöffnet. 

Aktuell ab 7. Mai wieder geöffnet.

Chemnitzer Museumsnacht
16. Mai 2020
verschoben auf 10. Oktober 2020 17. Oktober 2020

Sächsisches Eisenbahnmuseum Chemnitz-Hilbersdorf

Seit Pfingsten eingeschränkte Veranstaltungen wegen Corona-Pandemie.

Für genauere Angaben zu den Öffnungszeiten bitte auf das Logo klicken!

Das traditionelle 29. Heizhausfest findet vom 21. bis 23. August 2020 statt. 

verschoben auf 3./4. Oktober 2020

abgesagt, statt dessen Ersatzprogramm Schauplatz-Aktion

Der Verein Eisenbahnfreunde Richard Hartmann Chemnitz e.V. präsentiert das einmalige Technikmuseum Seilablaufanlage Rangierbahnhof Chemnitz-Hilbersdorf.

Sehenswert ist der SCHAUPLATZ Eisenbahn.

 

Boom. 500 Jahre Industriekultur in Sachsen

4. Sächsische Landesausstellung vom 25. April 11. Juli bis zum 1. November 2020teilweise verlängert bis 31. Dezember 2020.

Verschiebung der Eröffnung wegen Corona-Pandemie auf den 11. Juli.

Zentralausstellung im Audi-Bau Zwickau sowie an sechs weiteren, authentischen Schauplätzen der sächsischen Industriegeschichte

EisenbahnBoom am SCHAUPLATZ Eisenbahn

Ein neu angelegter Fußweg verbindet das Sächsische Eisenbahnmuseum und das Technikmuseum Seilablaufanlage, die beiden Standorte des Schauplatz Eisenbahn.

Maschinen.Boom am SCHAUPLATZ Industriemuseum

Das Industriemuseum Chemnitz lädt seine Besucherinnen und Besucher ein zu einem Streifzug durch 220 Jahre sächsische Industriegeschichtee.

Achtung: Während der Vorbereitung der Schauplatzausstellung bleibt die Dauerausstellung geschlossen.

Partner der 4. Sächsischen Landesausstellung ist die "Industriekultur in Sachsen", gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Sachsen.

Zitat: "Mit dem Jahr der Industriekultur 2020 soll das Landesthema Industriekultur insgesamt gestärkt und einer breiteren Öffentlichkeit nähergebracht werden."

Wo Chemnitzer Industrie(kultur) zum Ereignis wird! 

Die 11. Auflage der Chemnitzer Tage der Industriekultur  gibt es in der zweiten Hälfte September 2020: vom 14. bis 27. September 2020.

Wegen der Corona-Pandemie ist die Museumsnacht vom 16. Mai auf den 10. Oktober 2020 verschoben.

14./15., 18. und 21./22. November 2020

FÄLLT AUS!

Die Ausstellung des AMC Arbeitskreis Modellbahn Chemnitz e.V. im November 2020 Februar 2021 sollte man im persönlichen Terminkalender einplanen.

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Ein einmaliges Angebot bieten die Sachsen mit der touristischen Dampfbahnroute, einer Ferienstraße durch ein Land der Dampfeisenbahnen. Dieses "Kursbuch durch Sachsen" bietet außerdem vielfältige Möglichkeiten, neben den historischen Eisenbahnen auch die Ferienregionen mit ihren vielfältigen Möglichkeiten zu entdecken 

Wenn wir schon bei Veranstaltungsübersichten sind: Sachsen unter Dampf - auf der Website der Tourismus Marketing Gesellschaft Sachsen mbH gab es eine ziemlich umfangreiche Veranstaltungsübersicht. Nachfolger war das Netzwerk Dampfnostalgie im Herzen Deutschlands. Hier wurden Veranstaltungen aus Sachsen und Sachsen-Anhalt angeboten.

2013 geht es noch weiter: Es erschien statt des Kursbuchs "dampfnostalgie im Herzen Deutschlands" ein Kursbuch "bahnnostalgie Deutschland". Es gibt darin sogar ein Angebot aus dem Nicht-DDR-Gebiet! Logischerweise heißt das Ganze im Jahr 2015 "bahnnostalgie Deutschland Ost"


Die Dampfbahnroute Sachsen und das Netzwerk bahnnostalgie Deutschland arbeiten eng zusammen. Es wird weiterhin zwei Webseiten geben, aber eine gemeinsame Datenbank der Veranstaltungen. Also mehr Werbung für die Sachsen auch in Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg, Berlin und  Mecklenburg-Vorpommern...

Übrigens: Alle Angebote aus dem aktuellen Kursbuch "bahnnostalgie Deutschland" sind in meiner Linkliste Linkliste der Website Eisenbahnen und mehr enthalten und entsprechend gekennzeichnet.

Es gibt sie jetzt auch noch, die "Route der Industriekultur in Sachsen". Hier wird die einstige wirtschaftliche Bedeutung Sachsens erlebbar. 

Ja, es gab Zeiten, da war Sachsen die führende Industrieregion in Deutschland!

Alle Angaben wie immer ohne Gewähr!

Bilder und Informationen über das Bahnland Erzgebirge, die wunderschönen Schweizer Bahnen und über die eigene Modellbahn finden Sie hier auf diesen Seiten, einer Website nicht nur für Eisenbahnliebhaber.

Bei der Gestaltung der Seiten dieser privaten Website hatte ich nicht den Ehrgeiz, eine vollständige, völlig neue und hochwissenschaftliche Sicht auf diese Themen anzubieten. Es hat mir einfach Spaß bereitet, in Fotoalben, Prospekten und Büchern zu blättern und meine Gedanken und Erinnerungen dazu aufzuschreiben.

Die Bilder stammen alle, sofern keine anderen Autoren explizit angegeben sind, von mir oder von Familienangehörigen.

Wenn Sie beim Surfen auf diesen Seiten etwas Freude haben und die eine oder andere für Sie wichtige und nützliche Information finden, dann habe ich etwas erreicht.

Viel Spaß beim Blättern wünscht

Hans-Ulrich Siebert

Chemnitz im August 2003

Inhalt

 - noch in Überarbeitung

Eisenbahnen und mehr ( 29.11.2020)

letzte Änderung: 29.11.20

Da einige unangenehme Zeitgenossen das Internet ständig nach Email-Adressen durchsuchen und dann lästig werden, habe ich meine Email-Adresse auf dieser Seite verschwinden lassen. Auf anderen Seiten ist sie noch vorhanden und versteckt sich hinter der Stainz.  

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